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Doppelsieg für die Österreicher Salcher & Lanzinger

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Doppelsieg für die Österreicher Salcher & Lanzinger - Foto: (c) ÖBSV / Austria Ski Team Doppelsieg für die Österreicher Salcher & Lanzinger - Foto: (c) ÖBSV / Austria Ski Team

Gold und Silber konnten Markus Salcher (halbseitige Lähmung/K) und Matthias Lanzinger (Amputation Unterschenkel/S) bei der Europacupabfahrt in Tignes/FRA einfahren.

Tignes (Behindertensport-News.de) - Gold und Silber konnten Markus Salcher (halbseitige Lähmung/K) und Matthias Lanzinger (Amputation Unterschenkel/S) bei der Europacupabfahrt in Tignes/FRA einfahren. Dabei kamen vor allem Salcher die Verhältnisse sehr entgegen und er sicherte sich seinen ersten Abfahrtssieg vor Teamkollegen Matthias Lanzinger. Bei den stehenden Damen schaffte es mit Danja Haslacher (Oberschenkelamputiert/S) ebenfalls eine Österreicherin auf das Podest. Nachdem sie im gestrigen Training mit Platz zwei aufhorchen ließ bestätigte Haslacher das Ergebnis heute mit Platz drei. 

 "Ich bin heute volles Risiko gegangen und es hat alles super hingehauen. Den Sprung habe ich leider zu spät gedrückt, sodass ich viel zu weit und mit extremer Rückenlage abhob. Zum Glück ist alles gut gegangen, als ich das Foto gesehen habe konnte ich es selbst kaum glauben wie knapp das war.", freute sich Salcher nach der Preisverteilung. Auch Mattias Lanzinger hat heute vor allem im unteren Teil mit der sehr von Schlägen geprägten und schlechter werdenden Piste zu kämpfen: "Ich bin mir vorgekommen wie auf einer Waschrumpel. Oben war es super und auch den Sprung habe ich heute gut erwischt. Im unteren Teil ist sicher mehr drinnen, allerdings muss ich mich erst wieder ans absolute Limit herantasten. Beim Training waren zum Beispiel die Sprünge wieder Neuland für mich, da ich meine Prothese ja nicht wirklich in der Luft einsetzen kann. Sie zieht mich eher sogar unkontrolliert nach unten. Auch in den Gleitstücken komme ich mir noch sehr unsicher vor. Aber alles in allem taugt´s ma wieder die langen Latten auszupacken."

Bei den sitzenden Herren scheiterte Reini Sampl mit Platz Vier knapp am Podium vorbei, während  bei den sehbehinderten Herren Christoph Prettner bereits beim ersten Abfahrtstraining schwer zu Sturz kam und damit nicht nur das Team sondern auch die Jury schwer schockte. Letzten Endes ging aber alles sehr glimpflich aus. . "Inzwischen geht´s schon wieder ganz gut. Ich habe bei dem Sturz einige Prellungen erlitten und laut Arzt eine leichte Gehirnerschütterung. Zusätzlich habe ich mein Glasauge verloren, was am Anfang natürlich schlimm aussah und für ziemliches Entsetzen am Juryfunk gesorgt hat. Aber wie gesagt, es geht schon wieder aufwärts. Leider dürfte ich die tollen Rennen hier nicht mehr fahren können.", so Prettner.

(Austria Ski Team / ÖBSV)

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