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Paralympics 2012: Der Nebel über London lichtet sich

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Swiss Paralympic: Mit 100 olympischen Athletinnen und Athleten aus 13 Sportarten stimmten sich die Paralympics-Kandidaten am 11. November in Magglingen auf die Spiele in London 2012 ein.

Zürich (Behindertensport-News.de) - Realistischer hätte das Treffen der möglichen London-Starterinnen und Starter kaum sein können. Das Sport-Mekka Magglingen lag mehrheitlich im Nebel. Der fröhlichen Stimmung unter den Paralympics-Teilnehmern taten die feuchten London-Verhältnisse allerdings keinen Abbruch. Leichtathleten, Reiter, Handbiker, Schwimmer, Bogen- und andere Schützen, Tisch- und Tennisspieler, sie traten als kompaktes Team auf und hinterliessen als Kollektiv einen starken Eindruck.

Der (Para)Olympic-Treff wurde mehrheitlich mit Swiss Olympic zusammen organisiert. Eine Durchmischung, die sich nach Auskunft der Athleten und Offiziellen bewährte. Dank der Informationen zum Leben im (para)lympischen Dorf, den Selektionsprozessen oder der Medien-/Marketingarbeit, lichtete sich der Nebel über London weiter und die Ziele auf dem letzten Abschnitt wurden noch klarer erkennbar.

Referat Colin Jackson

Als Glücksgriff erwies sich das Referat des ehemaligen britischen Hürdensprinters Colin Jackson, der heute für die BBC arbeitet. „Sein Auftritt war ein Highlight“, stimmten die faszinierten Zuhörer nach 75 Minuten überein. Selbst wer (englisch) nicht alles verstand, verstand den Olympia-Zweiten von Seoul 1988 und zweifachen 110-m-Hürden-Weltmeister (1993/1999), bekam die Gänsehaut-Stimmung mit.

Einige erkannten sich nach dem beeindruckenden Auftritt des „genialen Motivators, der so präsent war wie ein Schauspieler“ in den Worten von Jackson wieder. „Immer dran bleiben, sich nie zurücklehnen“, lautete die Konsequenz. Wie der Brite über seine Niederlagen sprach, Fehler einräumte, hinterliess ebenso einen bleibenden Eindruck wie die Körpersprache als Ausdruck der Stärke/Schwäche. „Nur schon wegen Colin Jackson haben sich die Tage in Magglingen gelohnt“, sagten stellvertretend Chef Spitzensport Christof Bär und Schwimmtrainer Martin Salmingkeit.

Amüsante Kleideranprobe Dank der perfekten Organisation durch Therese Müller und ihrer Frauschaft ging die immer wieder mit Spannung erwartete Kleideranprobe in der halben Zeit durch die Sport-Toto- Halle. Einzelne topmodische Stücke schienen im ersten Moment zwar noch gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt fühlten sich die Helden von London 2012 gut angezogen.

Chef de Mission Ruedi Spitzli und Generalsekretärin Veronika Roos zeigten sich ebenfalls zufrieden mit dem Verlauf der Nebeltage oberhalb des nie sichtbar gewesenen Bielersees. Der Startschuss für die letzte Etappe auf dem Weg nach London traf nicht nur ins Schwarze, sondern ins Zentrum. Dass auch die „Stars“ fast ausnahmslos in Magglingen präsent waren, wertete den geglückten Auftritt des Paralympics-Teams zusätzlich auf. 

 

(Swiss Paralympic) 

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