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Paralympics 2012: Berlinerin trägt Fackel nach London

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Paralympics 2012: Berlinerin trägt Fackel nach London - Foto: (c) Paralympics 2012: Berlinerin trägt Fackel nach London - Foto: (c)

Die Berliner Ruderin Monika Tampe vom Ruder-Club Hevella e.V. nimmt als Fackelträgerin am Paralympic-Tourch Relay 2012 teil.

Duisburg (Behindetensport-News.de) - Sie wird eine der Fackelträgerinnen sein, die beim 24 h Fackellauf beginnend am 28. August von  Aylesbury 70 km zur Eröffnungsfeier der Paralympics ins Londoner Olympiastadion am 29. August hinführt. Wo und zu welcher Uhrzeit sie auf dieser Strecke eingesetzt werden wird, erfährt sie vom Londoner Organisationskomitee erst Mitte August 2012. Ihr Einsatz kann auch mitten in der Nacht sein!

Auf die Frage, wie sie zu dieser Ehre gekommen ist, antwortete sie: „Der Deutsche Ruderverband (DRV) hat dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) vorgeschlagen, mich für mein Lebenswerk im Handicaprudern zu ehren, indem ich als Fackelträgerin für die Paralympic-Tourch Relay 2012 in London vorgeschlagen werde. In London soll ich während des 24h Fackellaufes als Fackelträgerin in einem der 161 Teams eingesetzt werden.“

Tampe, die seit 1984 Mitglied im Berliner Ruder-Club Hevella e.V. ist, kam 2001 zum Behindertensport: „Als ich das erste Mal vom Rudern mit Behinderten im Jahre 2001 erfuhr, konnte ich noch nicht ahnen, dass dieses Thema mich sportlich und ehrenamtlich bis heute in Anspruch nehmen wird. Es kostet viel persönliche Freizeit, aber ich möchte keinen einzige Tag missen, denn es ist immer wieder toll, in die glücklichen Gesichter der behinderten Sportler zu sehen, wenn sie sportliche Erfolge auf Regatten erzielen. Für mich persönlich ist es auch schön, wenn ich sehen kann, wie durch die sportliche Entwicklung gleichzeitig die soziale Entwicklung der geistig Behinderten Sportler gefördert wird.“

Sie fühle sich sehr geehrt, so Tampe, dass sie an diesen Fackellauf teilnehmen kann: “Aber ich wäre viel glücklicher, wenn ich als Trainerin mit meinem Berliner ID-LTA-Team an den Paralympics teilnehmen könnte. Leider ist das ja auch für 2016 nun nicht mehr möglich, da die FISA (Weltruderverband) geistig behinderte Sportler von internationalen Ruderevents ausgeschlossen, bzw. die Bootsklasse ID-LTA abgeschafft hat. Das stimmt mich immer noch traurig, da gerade diese Sportler es verdient hätten, auf internationalen Events, so auch auf den Paralympics, ihr schwer erlerntes Können zu zeigen.“

(DRS)

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