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Köln99ers: Verstärkung im Management

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Die Köln 99ers freuen sich mit Sascha Wiesmann einen neuen Mitstreiter für das Management des Vereins gefunden zu haben.

Köln (Behindertensport-News.de) - Der zweifache Familienvater wird sich ab sofort um viele organisatorische Fragen und Angelegenheiten rund um das
Bundesligateam einbringen und somit insbesondere Teammanager Sedat Özbicerler entlasten. Als Experte für die Konzeption, Gründung und Verwaltung von Stiftungen bringt Sascha Wiesmann ideale Vorraussetzungen mit, um dem Verein nachhaltige Unterstützung zur Verfügung zu stellen. Mit seinem Know-how sollen sukzessive verschiedene Aufgabenbereiche und Organisationsstrukturen im gesamten Verein weiterentwickelt und ausgebaut werden. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.

Endlich ersten Sieg eingefahren

Die Köln 99ers können sich vorerst mit einem 62:64 Auswärtssieg bei den Jena Caputs aus dem Tabellenkeller herausspielen. In einem offenen Schlagabtausch hatten die starken Gastgeber immer wieder starke Phasen in denen sie gegen die 99ers in Führung gingen. Doch am Ende war es Marina Mohnen, die gleichzeitig mit 19 Punkten zur Topscorerin der Kölner wurde, vorbehalten, den Siegtreffer in der Reuse der Gegner zu versenken. Auch Thomas Becker und Jaap Smid konnten jeweils mit 17 Punkten zweistellig punkten.

Das Spiel begann gut für die Rheinländer, die bereits am Vortag angereist waren. Mit einem 4:7 in den ersten 3 Spielminuten startete man in die Partie. Diese Führung bauten die 99ers sogar bis zur 7.Minute auf 8:15 aus. Doch wie so oft in den letzten Spielen brachten sich die Kölner durch schwache Phasen zunächst selbst um ihren Lohn. Bis zum Viertelende hatte Jena sich bis auf 14:15 heran gekämpft. In den nächsten Minuten übernahmen die Thüringer dann sogar die Führung und konnten so über die starken Mehmet Hayirli und Mathias Heimbach eine 30:28 Führung zur Halbzeit sichern.
Die Ansprache vom Kölner Coach war dann auch kurz und bündig, mit der Aufforderung diese beiden Spieler besser aus
dem Spiel zu nehmen. Das 3. Viertel gestalteten beide Teams mit 16:16 ausgeglichen. Leider schafften die Domstädter es in dieser Phase nicht, die Führung zurück zu erobern. In der 24. Spielminute lagen die Gastgeber mit 36:31 vorne als ein Technisches Foul gegen den Coach von Jena, die Kölner wieder ins Spiel brachte. Marina Mohnen bekam 4 Freiwürfe zugesprochen und konnte diese nervenstark verwandeln. Auch das letzte Viertel mussten die Domstädter erneut mit einem 46:44 Rückstand beginnen. Doch Lars Bergenthal eröffnete mit einem sehenswerten Korbleger einen 8:0 Lauf. Thomas Becker und Jaap Smid legten gleich nach und Lars erhöhte die nun zurückeroberte Führung dann in der 34. Minute zum 48:54. Doch Jena gab sich natürlich noch lange nicht geschlagen. Mehmet Hayirli brachte binnen 2 Minuten im Alleingang seine Farben wieder auf 54:54 zurück und veranlasste den Kölner Coach Martin Otto zu einer Auszeit um seinem Team wieder eine bessere Defence einzuschärfen.

Dies sollte dann auch gelingen. Schnelle Punkte von Jaap und Thomas brachten ein 4-Punkte-Polster. Gabi Kasapoglu, der mit Dominik Zielke am Vortag noch unglücklich in Berlin mit der 2.Mannschaft verloren und an diesem Wochenende eine Strecke von über 1500km zurückgelegt hatte, konnte seinerseits mit einem gelungen Korbleger zum 56:60 vorlegen. Doch auch darauf hatte Jena über Heimbach und Ortmann die passende Antwort parat. Die Spannung in der gut besuchten Werner Selenbinder Halle war nun auf dem Siedepunkt angelangt. Beim 60:60 und noch knapp 40 Sekunden Spielzeit machte Lars Bergenthal seinen 8. Punkt per Korbleger und brachte Köln wieder in Führung. Wieder war es Mehmet Hayirli der nach gutem Anspiel von Heimbach per Mitteldistanz bei 25 Sekunden Restspielzeit zum 62:62 ausgleichen konnte. Der letzte Treffer des überaus spannenden Spiels war dann Marina Mohnen vorbehalten. Bei 1,5 Sekunden erzielte sie den Siegtreffer zum 62:64 für die Kölner. Jena hatte zwar noch einen Angriff, den sie binnen 1,5
Sekunden abschließen musste, doch das Anspiel auf den Schützen Ortmann erfolgte, während der sich noch außerhalb des Spielfeldes befand, so dass der gelungene Treffer nicht mehr gewertet werden konnte.

Am nächsten Samstag geht es nun darum, beim Heimspiel gegen das Team aus München an diesen Erfolg anzuknüpfen und sich in der Tabelle weiter nach vorne zu arbeiten. Zweite Bundesliga: Knappe Niederlage für Köln 99ers 2 in Berlin! Nachdem die 2. Mannschaft um Spielertrainer Sven Krippendorf in der letzten Woche, zugegebenermaßen nicht erwartet, hoch gegen den RSC Osnabrück mit 58:36 gewann und die beiden Youngsters Joel Schaake und Marius Schalk ihr Debüt in der 2. Rollstuhlbasketballbundesliga Nord gaben, ging es für einen reduzierten Kader von 5 Leuten am Samstagmorgen in Richtung Hauptstadt. Das Ziel war natürlich, den Sieg mit nach Hause zu nehmen und in einer zunächst ausgeglichenen Partie sah es auch ganz danach aus. Das erste Viertel begannen und beendeten sowohl die Kölner, als auch die Berliner mit einer erheblichen Wurfschwäche, so dass das 1. Viertel nur mit 6:4 Punkten an die Kölner Mannschaft ging.

Danach begann die 2. Mannschaft zu pressen und das hatte Erfolg! Über viele Ballgewinne durch Fehlpässe bekam Köln seine Chance, und nutzte diese auch oft. Nach dem 2. Viertel stand es dann 18:12 für die Kölner Mannschaft. Dominik Zielke war mit mehreren Mitteldistanzwürfen groß an der Kölner Führung beteiligt und auch die anderen 4 machten sowohl in der Defense als auch in der Offense einen super Job! Auch das 3. Viertel konnte gewonnen werden. Zwischenzeitlich stand eine 13 Punkte Führung auf der Anzeigetafel in der Berliner Max-Schmeling Halle. Nur Sven Krippendorf bekam zu diesem Punkt als einziger Center in der Kölner Mannschaft sein 4. Foul und musste sich dementsprechend zurückhalten.

So sah dann auch das 4. Viertel aus, durch die 4 Fouls von Sven Krippendorf war es ihm nicht mehr möglich so aggressiv in der Defensive zu agieren. Berlins übergroße Center kamen in die Zone und verwandelten. Bei 1:30 Min Restzeit auf der Uhr war der Kölner Vorsprung auf 5 Punkte geschrumpft und dann passierte das, was auf keinen Fall passieren sollte. Die Kölner mussten das Spiel mit 4 Spielern zu Ende spielen, da Sven Krippendorf zu diesem Zeitpunkt sein 5. Foul bekam. 30 Sekunden vor Ende waren es nur noch 3 Punkte, die die Berliner von den Kölnern trennten, nun war klar, dass sie den 3 Punkte Wurf versuchen würden. Alle gingen aggressiv an die Stühle, doch mit einem 'Lucky Shot' gelang es den Berlinern, auszugleichen. Die Presse der Berliner zeigte Wirkung und der darauffolgende Einwurf wurde direkt in die Arme eines Berliner Centers gepasst und dieser verwandelte 3 Sekunden vor Ende zum 44:46. Dies war auch der Endstand.

Abschließend bleibt zu sagen, dass diese Kölner Mannschaft durchaus Potenzial hat und im weiteren Verlauf der Saison noch der ein oder andere Sieg herausspringen sollte! Die Tatsache, dass man in Berlin gegen 12 Spieler mit 5 Spielern so gut mithalten konnte, lässt auf mehr hoffen, wenn der Kader wieder vollzählig ist!

(Köln99ers)

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