Österreich: Ski alpin Trainingskurs

von cloudmarketing | 3. November 2011 | Behindertensport | 0 Kommentare

Wien (Behindertensport-News.de) – Böiger Wind und eisige Kälte forderten von den Teilnehmern ihre ganzen Kräfte. Nach vier sehr intensiven Trainingstagen und zunehmend schlechteren Wetterbedingungen entschloss man sich, die Heimreise einen Tag früher als geplant anzutreten.

Dazu die Sportler:
„Das waren schon lange und beanspruchende Tage für uns Rollis. Am Vormittag  wurde Super-G und am Nachmittag nach einer kurzen Einkehr Slalom gefahren. Für den Trainingseffekt war das ideal und körperlich machte sich die Anstrengung bemerkbar. Dank der tollen Pisten, welche uns der Stubaier Gletscher alljährlich zur Verfügung stellt, halten sich die Wege zum Start für uns im Rahmen und somit konnten etliche Trainingsläufe absolviert werden. Das Slalomtraining am letzten Tag war reines Glücksspiel;  hast du eine Böe erwischt, was oft genug vorkam, dann wurde es eng in der Vertikale wenn Tore dann plötzlich waagerecht stehen.“, so Philipp Bonadimann nach einer sehr windigen und kalten Trainingseinheit.

Auch Matthias Lanzinger nutzte die Trainingsmöglichkeiten um an der Feinabstimmung zu arbeiten und tauschte sich unter anderem intensiv mit dem ebenfalls unterschenkelamputierten Martin Falch aus.  Trainer Mario Ratz dazu: „Momentan liegt das Hauptaugenmerk sicherlich auf der Abstimmung des idealen Materials. Sei es die Prothese, der Skischuh, oder das Skimaterial. Im Riesentorlaufaufbau sieht das ganze technisch schon sehr gut aus. Jetzt bleiben noch knappe 3 Wochen bis zum ersten Rennen und somit noch wenig Zeit um am Slalom zu arbeiten.“

 

(Austria Ski Team / ÖBSV)