Pyeongchang (BS-Sport) – Die Spannung im Vorfeld der Entscheidung um die Vergabe der 23. Olympischen Winterspiele 2018 war groß.Am Ende erhielt Pyeongchang in Südkorea den Zuschlag für die Spiele. In München, Garmisch-Partenkirchen und Königssee wurde im Vorfeld gefeiert. Südkorea hatte bereits im ersten Wahlgang mehr als 48 Stimmen von IOC-Delegierten erhalten.
Das Konzept der Bewerbung war gut, Deutschland hatte sich in der Vergangenheit sowie aktuell bei der Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft als guter Gastgeber von Sport-Events präsentiert. Letztlich bleibt München (und den dazu gehörten Sportstätten) nur die Möglcihkeit, das eigene Konzept noch weiter zu verfeinern und 2022 erneut anzutreten.
Pyeongchang hat es vorgemacht: dreimal kandidiert und die Spiele nach Südkorea geholt. Insgesamt fanden bislang erst dreimal Olympische Spiele in Asien statt, so dass es mit Südkorea auch mal wieder einen asiatischen Bewerber getroffen hat. Die Sportler sind optimistisch und freuen sich entsprechend auf die Olympischen Winterspiele, die halt nicht in Deutschland, sondern in Südkorea stattfinden werden. Dass, was Südkorea auszeichnete, waren die Erfahrungen, die man die letzten Jahre entsprechend sammeln konnte. Aus den vergangenen Niederlagen gegen Vancover und Sotchi konnte Pyeongchang lernen und die Bewerbung entsprechend optimieren.
In der letzten Präsentation Münchens präsentierte die Bewerbungschefin Katharina Witt im südafrikanischen Durban noch einmal die Vorzüge Münchens. Die Präsentation erhielt großes Lob, Franz Beckenbauer unterstützte die Bewerbung.
