Duisburg (Behindertensport-News.de) – Der Hamburger SV, Ingolstadt sowie die Landeskader aus Bayern, Nordrhein Westfalen und Niedersachsen reisen am 1. Juni in die Mainmetropole, um an einem großen Wochenendturnier den neuen deutschen Meister auszuspielen.
Das Team Hessen hat sich im vergangenen Jahr in Hamburg beeindruckend souverän die Krone aufgesetzt. Angeführt von den aktuellen Nationalspielerinnen Gesche Schünemann, Heike Friedrich sowie Annika Zeyen stellen die Hessen insgesamt eine sehr ausgewogene Truppe, die mit ihrer Landestrainerin Nora Schatz berechtigte Ansprüche auf eine Titelverteidigung stellen darf.
Mindestens ein Wörtchen mitreden will der unter dem Traditionsverein auftretende Sportverein aus Hamburg. Nachdem der dortige Verband kurzfristig eine Meldung verneint hat, sprang der Club von Nationaltrainer Holger Gliniki ein und schickt nun eine sehr Schlagkräftige Truppe aufs Parkett. Neben den Vereinsspielerinnen Edina Müller und Maya Lindholm schicken die Hanseaten mit Diana Dadidze vom Überraschungsteam Elxleben und Mareike Adermann sowie Desiree Miller von Übersee weitere Topspielerinnen aufs Parkett.
In Nordrhein Westfahlen stellt der dortige Bundesligaclub Köln 99ers den Großteil des Kaders. Nationalcenterin Marina Mohnen wird versuchen, ihre punktemäßig ausgeglichene Mannschaft zu einem guten Ergebnis zu führen. Mit viel Erfahrung und Routine ausgestattet kann ihre Mannschaft durchaus für die ein oder andere Überraschung im Feld sorgen.
Der Landeskader Bayern um Landestrainer Benjamin Ryklin reist mit einem kompletten Kader aus 12 Spielerinnen nach Frankfurt. Die sehr ausgewogene Mannschaft, bestehend aus zahlreichen Nationalspielerinnen des A- und Jugendkaders, wird sich den Centerhünen der Gegner stellen müssen, um auf dem Spielfeld zu bestehen. Gelingt dies, kann die sehr schnelle Gruppe den nominellen Favoriten das Leben durchaus schwer machen.
Harald Fürüp bringt mit Niedersachsen seine Stützpunktsportlerin Andrea Seyrl mit. Die junge Mannschaft wird ihren Trumpf in ihrer Unberechenbarkeit sehen. Ohne A-Kaderathletinnen werden sich die Gegner nur schwer auf die sehr junge Mannschaft einstellen können.
Komplettiert wird das Feld vom Bayrischen Verein aus Ingolstadt. Das aus früheren Mannschaften von Berlin und Augsburg zusammengestellte Team verspricht großen Zusammenhalt und Teamgeist. Die schon früher sehr eng befreundeten Mannschaften haben aus der Not eine Tugend gemacht und wollen nun unter dem Verein aus Ingolstadt ihre Stärken bündeln und so konkurrenzfähig in das Turnier gehen.
Mit der gewohnt großartigen Organisation in der Heimspielhalle der Mainhatten Skywheelers kann man jetzt schon ein spannendes und tolles Turnier für alle Beteiligten versprechen.
(DRS)
