Augsburg (BS-News) – Australien hat gekämpft und gerackert. Wollte das eigene beste Ergebnis bei einer Weltmeisterschaft erzielen. Denn im Viertelfinale stand man bereits 2007 (und scheiterte). Ähnlich war es nun auch bei der Weltmeisterschaft in Deutschland, bei der die Australierinnen zeigten, dass sie Fußballspielen können. Allerdings waren es die „Matthildas“ selbst, die sich das „Aus“ selbst zuzuschreiben hatten. Denn: die drei schwedischen Tore sind alle anhand individueller Fehler im Abwehrspiel Australiens entstanden. Das eigene Tor dagegen war ein Kracher aus dem Spielverlauf, der begeisterte. Die Australierinnen sind angerannt und und haben gekämpft, bis zur letzten Minute.
Damit ist aber auch für Deutschland der Traum Olympia 2012 ausgeträumt. Die Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid kann sich in aller Ruhe auf die nächste Europameisterschaft bzw. die WM 2015 in Kanada vorbereiten. Das Team kann komplett verjüngt werden und die Trainerin die Mannschaft auf allen Positionen auffrischen. Allerdings passiert dies ohnehin laufend im Prozess.
Damit stehen die Halbfinalbegegnungen der Frauenfußball-WM nahezu fest. Lediglich Brasilien und die USA müssen ihren Sieger noch ermitteln.
– Japan gegen Schweden
– Frankreich gegen Brasilien / USA
