Duisburg (Behindertensport-News.de) – Dieses Motto griff der ehemalige Bundesaußenminister und Kurator der Sepp-Herberger Stiftung Dr. Klaus Kinkel in seinem Grußwort auf, in dem er dazu aufrief, den Fußball als integratives und inklusives Mittel zu nutzen. Deshalb habe die Deutsche Fußball-Meisterschaft der Werkstätten eine so große Bedeutung. Denn, so der Bundesminister a. D., sie lebe Integration und den gemeinsamen respektvollen Umgang aller Menschen miteinander vor.
Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes Friedhelm Julius Beucher betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung des Fußballsports für die Inklusion behinderter Menschen in unseren Gesellschaft. „Fußball ist sowohl für Menschen mit Behinderung als auch für Menschen ohne Behinderung die Sportart Nummer 1 in Deutschland.Besonders der Fußball, durch seine gesellschaftliche Position, kann hierbei Wege aufzeigen Menschen mit Behinderung in die Mitte unserer Gesellschaft zu transportieren.“
Besonderes Highlight erwartete die Teilnehmer durch die Anwesenheit des Europameisters von 2004 und Trainer-Ikone Herr Otto Rehagel. Der Stiftungskurator ließ es sich erneut nicht nehmen die Deutsche Meisterschaft der Werkstätten in Duisburg zu eröffnen:
„1943 saß ich in einem Bombenkeller, danach hatte ich zu 95 Prozent Glück in meinem Leben. Deshalb nutze ich heute jede Gelegenheit, um etwas an die Gemeinschaft zurück zu geben.“
Zu den Veranstaltern der Meisterschaften gehören neben der DFB-Stiftung auch der Deutsche Behindertensportverband (DBS), die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM) und Special Olympics Deutschland. Die Sportschule Wedau dient für die vier Turniertage als Unterkunft.
(DBS)
