Madrid (BS-News) – 2007 ereignete sich beim Spiel des FC Sevilla und Getafe eine folgenschwere Szene, die die Fußballwelt in Atem hielt. Plötzlich brach ein Profi des FC Sevilla, Antonio Puerto, auf dem Spielfeld zusammen und blieb regungslos liegen. Nachdem der 22-Jährige nach ärztlicher Behandlung das Spielfeld wieder selbstständig verlassen konnte, musste Puerto wenig später in der Kabine wiederum fünf mal reanimiert werden und wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht. Dort verstarb Puerto schließlich und hinterließ eine Ehefrau mit ungeborenem Sohn.
Am Sonntag traf der FC Sevilla nun auf die Mannschaft von Atletico Madrid. Beim torlosen Remis spotteten Atletico Anhänger über den toten Puerto und besangen ihn mit Schmähliedern. Der Club entschuldigte sich daraufhin auf seiner Internetpräsenz und verurteilte die Geschehnisse scharf. Solch respektlose Ereignissen gehören nicht in den Fußball.
