Europa Cup Ski Alpin: Platz 3 für die Österreicherin Danja Haslacher

von cloudmarketing | 11. Januar 2012 | Behindertensport | 0 Kommentare

 

Wien (Behindertensport-News.de) – Auch die übrigen Österreicher konnten fleißig IPCAS Punkte sammeln, auch wenn sie nicht auf ’s Podest kamen. Die Entscheidungen fielen denkbar knapp.

Mit 14 hundertstel Sekunden Rückstand nach dem ersten Durchgang musste sich Roman Rabl bei den sitzenden Herren nach schwerem Fehler, und am Ende mit insgesamt 47 hundertstel Sekunden Rückstand auf den Sieger, mit dem dritten Platz zufrieden geben. Trotzdem ist sein bisher zweites Podest im Europacup ein tolles Ergebnis und vor allem mit sehr viel Luft nach oben. „Ich bin einfach auf Angriff gefahren und war dann voll dabei. Leider hatte ich im zweiten Lauf diesen Fehler, ansonsten müsste ich eigentlich ganz oben gewesen sein. Aber ich bekomme ja bereits morgen wieder die Chance auf den Sieg.“, so Rabl nach dem Rennen.

Ebenfalls knapp her ging es bei den stehenden Herren, wo Markus Salcher auf Platz drei mit insgesamt 63 hundertstel Sekunden Rückstand landete. Salcher dazu: „Ich will hier gewinnen. Der kleine Rückstand zeigt dass ich es kann. Auf dieser anspruchsvollen Piste so nahe mit dem letztjährigen Abräumer der Weltmeisterschaften hier in Sestriere, Gauthier-Manuel Vincent aus Frankreich zu sein, das taugt ma schon und ist ein gutes Zeichen für die anstehenden Weltcups.“

Auch Danja Haslacher scheint wieder voll da zu sein. Noch bei einem der letzten Trainingskurse hatte sich die Salzburgerin eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen und heute ist sie mit Platz zwei bei den stehenden Damen mehr als zufrieden: „Ich konnte es nach dem ersten Durchgang fast selbst nicht glauben, aber offensichtlich bin ich nicht schlecht unterwegs gewesen. I find´s einfach voll geil dass i mit die jungen Damen wieder mithalten kann und freu mi bereits auf morgen.“

Am Ende resümierte auch das Trainerteam hoch erfreut über den heutigen Riesentorlauf: „Es waren wirklich spannende Rennen wo alles möglich war. Auch unser sehbehinderter Christoph Prettner war sensationell unterwegs, wurde jedoch im zweiten Durchgang von einem Italiener mit knapp zwei Zehntel vom Podest verdrängt. Trotzdem hat Christoph seine bisher besten Punkte gefahren. Auch Markus zeigt sehr stark auf, da wir ja hier auf dem unteren Hang der Olympischen Spiele von 2006 fahren, und dieser sehr anspruchsvoll ist. Selbiges galt heute auch für Roman Rabl, der bis auf den erwähnten Fehler sensationell unterwegs war. Es zeigt sich jedenfalls die Tendenz, dass umso schwerer das Gelände wird auch unsere Sportler immer stärker werden.“, so Trainer Manuel Hujara.

Weiteres Programm in Sestriere:

11.01.: Riesentorlauf

12.01.: Slalom

13.01.: Slalom

(Austria SKI-Team / ÖBSV)