Plusport: Wenn Präsidenten in die Zukunft schauen..!

von cloudmarketing | 23. Januar 2012 | Behindertensport | 0 Kommentare

Ittigen (Behindertensport-News.de) – An der Präsidentenkonferenz in Ittigen gab es einen ersten Einblick. Den richtigen Weg in die Zukunft zu finden, ist eine schwierige Aufgabe. Eine Aufgabe, der sich PLUSPORT Behindertensport Schweiz derzeit zu stellen hat. «Haben Sie keine Angst vor der Zukunft, denn sie beginnt erst morgen», sagte Hanni Kloimstein zu Beginn der Präsidentenkonferenz zu den rund 90 anwesenden Sportclub-Präsidentinnen und Präsidenten. Diese konnten nach dem morgendlichen Kaffee und Gipfeli also mehr oder weniger entspannt in den Tag starten. 

 

Eine neue PLUSPORT-Strategie ist in Bearbeitung. PLUSPORT-Präsident Peter Keller und Geschäftsführer René Will stellten die zehn wichtigsten Strategie-Themen anhand von Puzzle-Teilchen vor, die mit Inhalten gefüllt wurden und am Ende ein Ganzes ergeben: Marktorientiertheit, Wachstum, Förderung, Integration oder Bildung sind einige davon. Kein Wunder, brummte Einigen im Saal nach Präsentation ein wenig der Kopf. «Keine Sorge, Sie erhalten das alles nach der Präsidentenkonferenz zugeschickt und können es in Ruhe studieren», beruhigte René Will.

Der Vorstand hat zwar bereits ganze Vorarbeit geleistet, die Präsidentinnen und Präsidenten werden jedoch nicht vor vollendete Tatsachen gestellt, sondern können sich selber einbringen. Anhand von drei Worskhops diskutierten sie über verschiedene Themen. Wer soll wo wie viel Verantwortung übernehmen? Wie sollen Gönner gewonnen und belohnt werden? Wie stark soll sich PLUSPORT vernetzen und in politische Diskussionen einbringen? Prof. Dr. Hans Lichtsteiner, Direktor Weiterbildung am Verbandsmanagement Institut (VMI) der Universtität Freiburg animierte die Runde mit einem inspirierenden Impulsreferat.

Die Präsidentinnen und Präsidenten liessen sich nicht lange bitten. An jedem Tisch wurde sogleich angeregt diskutiert, die Flipcharts waren bald mit Vorschlägen gefüllt.

Nach dem Mittagessen und einer Rede des neuen Nationalrats Christian Lohr standen am Nachmittag die alljährliche Budgetgenehmigung auf dem Programm, sowie die Diskussion der eingegangenen Anträge. Während das Plenum letztere ablehnte, wurde das Budget mit grosser Mehrheit genehmigt.

Amschliesend sprach der insieme-Präsident Walter Bernet zudem darüber, wie wichtig es ist, sich systematisch zu vernetzen und die Interessenvertretung aktiv zu betreiben. 

Und schon war der Tag zu Ende. Morgen beginnt also die Zukunft. Für den Weg dorthin gab es für alle Teilnehmenden ein feines Appenzeller Bireweggli aus Heiden.

(Plusport)