Duisburg (Behindertensport-News.de) – Nicht nur Segelyachten und Motorboote gibt es auf der „boot 2012“ zu bestaunen, sondern auch die Vielfalt des Wassersports kann man in Düsseldorf hautnah erleben. So zeigt sich der internationale Behindertentauchsportverband, die IDDA, gemeinsam mit der DRS Arbeitsgemeinschaft Tauchen den Besuchern.
Wasser muss kein Hindernis für Menschen mit Behinderung darstellen, im Gegenteil es gibt einem die verloren geglaubte körperliche Leichtigkeit zurück. – Bis Sonntag können Sie sich am Stand B 11 in Halle 3 davon überzeugen.
Robert Patzker berichtet vom Stand der Dinge auf der Messe
Es gibt viele Neuigkeiten von der BOOT 2012, zunächst unser wunderschöner Stand, der in Kooperation mit der Tauchschule ”einfach-nur-tauchen“ und dem jederman bekannten „Sealife“ aus Oberhausen realisiert wurde.
Das beiliegende Foto gibt schon mal einen ersten Blick auf den Stand frei. Ich jedenfalls bin begeistert. Schön für mich dieses Jahr, ich brauche nicht hin und her zu fahren sondern nächtige in einem Wohnwagen eines Buddys im Caravan-Camp. Direkt neben dem Wohnwagen, steht das „Partyzelt“, dort wird das Frühstück und ein spätes Abendessen serviert. Gerade erst entdeckte ich die behindertengerechte Dusche, mit Rampenaufahrt und gut funktionierenden Heizung.
Mit den bisherigen Messeverlauf bin ich sehr zufrieden; die Nachfrage von Betroffenen war am ersten Wochenende wirklich super, wir konnten viele Kontakte knüpfen und hoffen diese demnächst im Schwimmbad zum Schnuppertauchen begrüßen zu könnnen. Auch die Gutscheine zum Tauchbesuch bei Sealife sind ein Renner und finden großen Anklang. Natürlich konnten wir schon einige der aktiven Instruktoren für einen ITC Kurs bei der IDDA einschwören, damit diese auf Ihre zukünftige Aufgabe, „Tauchen mit Betroffenheit“ von uns vorbereitet werden. Wie immer wurden wir von unseren Mitgliedern auf dem Messestand unterstützt, diese gaben Ihre breiten Taucherfahrungen an interessierte Messebesucher weiter, von denen zeitweise 10 und mehr mit Rollis am Stand versammelt waren.
Am ersten Samstag kam ich gleich in den Genuß im Tauchturm zu zeigen, dass auch Betroffene Spaß am Tauchen haben können. Jetzt am Montag ist es natürlich etwas ruhiger, aber das kann sich von Minute zu Minute ändern. So wie wir erfreulich festgestellt haben, dass die Anzahl der Clubmitglieder von Monat zu Monat steigt. Die Messewoche ist die Gelegenheit auf Gleichgesinnte zu treffen und sich auszutauschen.
Oft werden hier auch neue Projektideen geboren und sogar konkret ausgearbeitet. Deshalb unterschätzt keiner von uns die Wichtigkeit dieser Messe und wir ziehen alle an einem Strang. Wir helfen uns wo wir können, manche ein paar Stunden, manche ein Wochenende und manche nehmen die gesamte Messezeit sogar Urlaub, um die IDDA zu unterstützen.
(Robert Patzker / DRS)

