London (Behindertensport-News.de) – Stephane Houdet (Frankreich): Rollstuhl-Tennisspieler Houdet besiegte den weltbesten und amtierenden Meister Maikel Scheffers im Männer Einzel Finale der Florida Open und blieb damit 3 Wochen unbesiegt, gefolgt von seinen ITF 1 Series Titeln bei den Cajun Classic und den Pensacole Open.
Itzhak Mamistvalov (Israel): Zwei inoffizielle Weltrekorde bei den British Open Schwimm-Meisterschaften in Sheffield im 100 Meter Freistil und 200 Meter Freistil S1. Ironischerweise schlug er seine eigenen Rekordzeiten, die er im selben Becken fast vier Jahre zuvor aufstellte.
Terezhinha Guilhermina (Brasilien): Stellte einen inoffiziellen 200 Meter T11 Weltrekord von 24,67 Sekunden bei den Abierto Mexicano Athletics Meisterschaften auf. Ihre Zeit war damit 0,07 Sekunden schneller als ihr Rekord, den sie 2011 bei den IPC Athletics World Championships.
David Weir (Großbrittanien): Der Rollstuhlfahrer zeigte warum es ihn in London 2012 zu schlagen gilt als er einen record sixth London Marathon gewann und damit mit dem Rekord von Tanni Grey Thompson gleich zog. Das Feld, welches er schlug, war eines der stärksten bisher.
Shelly Woods (Großbrittanien): Sie sorgte für einen doppelten britischen Erfolg, indem sie ein starkes Feld besiegte und damit ihren zweiten London Marathon gewann. Zuvor gewann sie das Event bereits 2007.
Josh Cassidy (Kanada): Schlug Australiens Kurt Fearnley und gewann damit den Boston Marathon in einer Kurs-Rekordzeit. 6 Tage später nahm er am London Marathon teil, aufgrund einer Verletzung wurde er allerdings nur Neunter.
Die Öffentlichkeit kann nun bis 12 Uhr mitteleuropäischer Zeit am 10. Mai 2012 abstimmen, welcher Athlet oder welches Team ihrer Meinung nach im letzten Monat die beste Leistung in der Para-Sport-Szene zeigte.
Bis jetzt kamen alle drei monatlichen Gewinner aus Russland: Langläufer Roman Petushkov und Nikolay Polukhin, sowie Rollstuhl-Curler Oksana Slesarenko.
(IPC / Deutsche Übersetzung: Behindertensport News GbR)
