Frankfurt a.M. (BS-News) – Für die große Sensation sorgte am 5. Kampftag der Frauen-WM in China die Augsburgerin Andrea Strohmaier, die nach drei Siegen nun im Viertelfinale steht und bei einem weiteren Erfolg auf dem Treppchen der WM stehen kann.
Andrea hielt sich gegen die Japanerin Shizuyo Yamasaki, die als Favoritin galt, an die Anweisungen des Trainerteams, so berichtete der Mannschaftsleiter Roland Kubat, übte Druck auf die Gegnerin aus, traf wirkungsvoll aus der Halbdistanz und erzielte Wirkungstreffer, fast wie sie wollte. Nach dem 3. Anzählen in der 1. Runde stoppte die Ringrichterin Kheira Sidi Yakoub aus Algerien das Gefecht.
Damit steht die Andrea Strohmaier nun gegen die Schwedin Anna Laurell im Viertelfinale, die bisher mit der an Nummer eins gesetzte Mary Spancer (Canada) und Lidia Fidura (Polen) zwei Boxerinnen der Spitzenklasse aus dem Rennen warf.
Die Berlinerin Azize Nimani traf im 3. Kampf auf die bei dieser WM an Nummer eins gesetzte Chinesin Cancon Ren, die körperliche Vorteile hatte, konnte somit im Distanzgefecht Vorteile verbuchen. Eine mit viel Kampfgeist ausgestattete Schlußrunde von Azize brachte die Chinesin nicht aus dem Konzept, die jede der vier Runden gewann und am Ende einen 13:7 Punktsieg zugesprochen bekam.
Ach ihrem Eröffnungserfolg wirkte Elena Walendzik gegen die Russin Aleksandra Kuleshova etwas zu gehemmt, hatte Defizite im Timing, wie auch in der Distanz, so kam sie von Beginn an in einen Punkterückstand, der schließlich nach vier Runden die 9:18 Niederlage bewirkte.
(DBV)
