Frankfurt (BS-News) – Gymnastikball statt Auf und Ab – Grade bei Profisportlern kommt es durch die hohe Belastung zu einseitiger Belastung. Die modernen Formen des Trainings sollen dem Vorbeugen und den Körper so trainieren, dass er nicht leidet.
Sieht man ein hochdotiertes Fußballspiel fragt man sich manchmal „Warum die nicht laufen“ Fußballer wissen, ihr Körper ist ihr Kapital und jeder gerannte Kilometer, jede Blutgrätsche oder Gelenkverdreher hinterlässt Spuren für die Zukunft. Zu behaupten, dass die Spieler der alten Schule solche Bedenken nicht hatten wäre vielleicht vermessen, doch einer von Ihnen ist Armin Veh und ihm stecken die Jahre auf dem Platz nun in den Knochen. So sieht man ihn aktuell bei den Trainingseinheiten von Eintracht Frankfurt, welche er seit 2011 als Nachfolger Christoph Daums betreut, im sitzen auf einem Medizinball.
Das Training von Eintracht Frankfurt leidet darunter kaum, Cotrainer sind im Einsatz und vermitteln zwischen Veh und den Spielern auf dem Platz, auch sieht man dass Spieler zu ihm laufen, um Einzelgespräche zu führen. Veh bleibt also trotz seiner geringfügigen Einschränkung aktiv und kampfbewusst. Ein Bewusstsein, welches er auf seine Spieler überträgt, so feierte er in seiner Trainerlaufbahn mit 4 Teams den Aufstieg in eine höhere Liga und brachte den VFB Stuttgart 2007 zum Meistertitel der Deutschen Bundesliga.
Veh kämpft weiter
Schier endlos ist die Energie Armin Vehs, so wie sein Durchhaltevermögen. Nicht nur, dass er viele Teams zum erfolgreichen „beißen“ gebracht hat, als eine Zyste sich in seinem Knie bildete, verzichtete er auf eine OP und konnte tatsächlich eine Gesundung erleben. So wertet er auch die Rückenprobleme. Zwar gibt er an, dass nach langem stehen gewisse Partien seines Rückens verkrampfen und auch beginnen schmerzhaft zu stechen, doch lässt er sich davon nicht beirren. Auch hier zieht er keine OP in Erwägung sondern trainiert gegen den Schmerz an.
Gewusst wie
Rückenschmerzen treten oft auf, weil die Muskelpartien in Bauch oder Rücken zu schwach oder zu einseitig trainiert sind. Der Körper wird krumm und macht sich bemerkbar. Mit dem richtigen Training kann man das Risiko und den Ärger rund um eine OP umgehen. Viele Sportler betreiben nebenbei Yoga oder ähnliche Körperkonzentrations- und Lockerungsübungen.
Mit wie vielen Vereinen er noch aufsteigt bleibt unklar, eins ist gewiss – Veh bleibt hart
